3. Richtiges Denken
| Morgen haben wir die wichtigste Klassenarbeit, da muß ich unbedingt eine | 1 schreiben, ich darf keinen Fehler machen, keinen einzigen. | Ich werde die ganze Nacht nicht schlafen können. |
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Was macht Thomas falsch?
Schwarze Gedanken
Oft macht man sich selbst verrückt, indem man negative Gedanken zulässt. Versetze Dich kurz in die Situation vor einer Klassenarbeit. Schließe dazu die Augen und stelle Dir vor, dass Du morgen eine Arbeit schreibst. Notiere Dir anschließend, welche Gedanken Dir dabei durch den Kopf gehen.

Die Gedanken, die man zu einer Sache hat, spielen eine wichtige Rolle dabei, ob man vor einer Sache Angst hat oder nicht. Oft hat man Angst erst mit der Zeit gelernt. Irgendjemand oder irgendetwas hat Dich erst auf den Gedanken gebracht, dass Du vor Klassenarbeiten Angst haben könntest. Diese Gedanken lösen erst die körperlichen Reaktionen aus:

Nach der Entspannung, die auf den Körper wirkt, veränderst Du nun die Gedanken, die die Angst auslösen. Danach sieht das Schema dann so aus:

Weiße Gedanken:
Versuche nun die negativen Gedanken in positive umzuformen. Wenn Du z. B. denkst: "Ich kann überhaupt nichts", dann mache daraus "Ich habe gelernt, also kann ich auch etwas".
Präge Dir diese Gedanken gut ein. Am besten schreibst Du sie auf und hängst sie über Deinen Arbeitsplatz. Immer wenn Du merkst, dass die alten schwarzen Gedanken wieder kommen wollen, sage Dir statt dessen den passenden weißen Gedanken vor.

| Habe ich alles für die Klassenarbeit gelernt? | Ich habe planmäßig gelernt, also kann ich auch etwas. | Ich kann mich entspannen und gut schlafen. |
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